Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost (Phase 1 - 2002 bis 2009) startet in die zweite Runde (Phase 2 - 2010 bis 2016). Der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, setzt dabei einen Schwerpunkt auf die am meisten vom demografischen Wandel betroffenen Städte. Priorität hat nach wie vor die Stärkung der Innenstädte. Künftig können jedoch auch städtebauliche Misstände in Ortsteilen und Nachbargemeinden berücksichtigt werden. Folgende 22 Städte werden in diesem Jahr von dem Programm profitieren: Brandenburg/H.; Calau, Cottbus, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Forst, Frankfurt/O., Großräschen, Guben, Kyritz, Luckenwalde, Lübbenau, Perleberg, Pritzwalk Prenzlau, Rathenow, Schwedt, Senftenberg, Spremberg, Vetschau, Wittenberge und Wittstock. Für sechs weitere Städte besteht noch die Aussicht, ab 2011 mit dem geförderten Stadtumbau zu starten.
550 Millionen Euro wurden seit 2002 in den Stadtumbau investiert. Durch die Fördermittel konnte der Leerstand verringert werden, die Innenstädte und ihre Infrastruktur wurden gestärkt und bedeutende Siedlungen aufgewertet. 4.800 Wohnungen wurden generationsgerecht modernisiert und instandgesetzt. 6.200 Wohnungen wurden mit Aufzügen erschlossen.
Viele der entstandenen guten Beispiele für altersgerechte Wohnraum-Modernisierung durch die Wohnungsgesellschaften wurden erst duch diese Förderung möglich.
Den gesamten Text der Pressemittlung vom 16.06.2010 finden Sie hier:



